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Was ist barrierefreies Webdesign und warum ist es wichtig? – Ein essenzieller Leitfaden für alle Webgestalter.

Heinrich

grafik mit rollstuhl und fragenzeichen warum barrierefreiheit wichtig ist.

Was ist barrierefreies Webdesign und warum ist es wichtig? Barrierefreies Webdesign ist essentiell, um das Web für jeden nutzbar zu machen. Doch warum ist es unverzichtbar für Nutzer und Betreiber von Webseiten? Diese Frage beantworten wir in unserem umfassenden Guide zu barrierefreiem Webdesign. Erfahren Sie, was es bedeutet, Webseiten barrierefrei zu gestalten und welche positiven Auswirkungen dies sowohl auf die Nutzererfahrung als auch auf die Reichweite und den Erfolg von Webangeboten hat.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Barrierefreies Webdesign richtet sich an Nutzer mit körperlichen, geistigen und technischen Einschränkungen, um ihnen den uneingeschränkten Zugriff auf Webinhalte zu ermöglichen, und folgt den Richtlinien der Web Accessibility Initiative (WAI) und den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG).

  • Die Realisierung einer barrierefreien Webseite ist eine soziale Verantwortung, die Inklusion fördert, allen Nutzern uneingeschränkten Zugang gewährt und Unternehmen ermöglicht, ihre Zielgruppe zu erweitern und wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.

  • Barrierefreies Webdesign bedarf der fortwährenden Anpassung an die WCAG-Kernprinzipien Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit, damit Webinhalte auch von assistierenden Technologien korrekt interpretiert werden können.

Grundlagen des barrierefreien Webdesigns

Barrierefreies Webdesign zielt darauf ab, dass alle Nutzer, unabhängig von körperlichen, geistigen oder technischen Einschränkungen, uneingeschränkt auf Informationen und Funktionen einer Webseite zugreifen können. Dies bedeutet, dass alle Inhalte einer Webseite so gestaltet sein müssen, dass sie für jeden Nutzer zugänglich und nutzbar sind – genau das verkörpert der Begriff „Barrierefreiheit“ oder „accessibility“ im Englischen.

Die Umsetzung von barrierefreiem Webdesign ermöglicht Menschen mit Behinderungen und anderen Formen von Behinderung den Zugang zu Informationen und ist ein zentraler Aspekt der Barrierefreiheit im Internet. Dies schließt Menschen mit:

  • Sehbehinderungen

  • Hörbehinderungen

  • motorischen Einschränkungen

  • kognitiven Behinderungen

ein. Das Ziel ist es, Barrieren zu minimieren oder ganz zu beseitigen, sodass diese Nutzergruppen das Internet genauso nutzen können wie Menschen ohne Einschränkungen.

Die Web Accessibility Initiative (WAI), die 1997 vom W3C gegründet wurde, definiert die grundlegenden Anforderungen für die Barrierefreiheit im Internet. Diese Anforderungen bilden die Basis für komplexere Richtlinien wie die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG), die international als Standard für barrierefreies Webdesign anerkannt sind.

Die Notwendigkeit von Barrierefreiheit im Web

Barrierefreies Webdesign ist nicht nur eine ethische Verpflichtung, sondern auch eine soziale Verantwortung. Unternehmen, die barrierefreie Webseiten entwickeln, setzen ein positives Beispiel und tragen dazu bei, das Internet für alle nutzbar zu machen. Dies fördert die Inklusion und zeigt, dass das Unternehmen auf die Bedürfnisse aller Nutzergruppen eingeht.

Eine barrierefreie Website zeichnet sich durch eine intuitive und leicht zu bedienende Benutzeroberfläche aus, die die Usability für alle Nutzer verbessert. Dies bedeutet, dass auch Menschen ohne Behinderungen von einem durchdachten und gut strukturierten Webdesign profitieren. Ein weiteres Argument für barrierefreies Webdesign ist die wirtschaftliche Komponente: Durch den einfachen Zugang zu Online-Diensten und -Produkten können Unternehmen ihre Zielgruppe erweitern und somit wirtschaftliche Vorteile erzielen.

In einer immer digitaler werdenden Welt ist Barrierefreiheit im Web unverzichtbar. Es geht nicht nur darum, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen, sondern auch darum, allen Menschen, einschließlich Menschen mit Behinderung, die gleiche Chance zu geben, das Internet zu nutzen. Dies schließt Menschen mit:

  • Sehbehinderungen

  • Hörbehinderungen

  • motorischen Einschränkungen

  • kognitiven Behinderungen

ein.

Kernprinzipien einer barrierefreien Webseite

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) definieren vier Kernprinzipien, die die Grundlage für barrierefreies Webdesign bilden:

  1. Wahrnehmbarkeit

  2. Bedienbarkeit

  3. Verständlichkeit

  4. Robustheit

Wahrnehmbarkeit bedeutet, dass alle Informationen und Benutzeroberflächen so präsentiert werden, dass sie von jedem Nutzer wahrgenommen werden können. Dies schließt Maßnahmen wie ausreichenden Kontrast, alternative Texte für Bilder und skalierbare Schriftgrößen ein. So können auch Menschen mit Sehbehinderungen die Inhalte einer Webseite problemlos erfassen.

Bedienbarkeit stellt sicher, dass alle Bedienelemente für die Nutzer zugänglich und bedienbar sind. Dies bedeutet, dass die Navigation auf der Webseite auch ohne Maus, beispielsweise über die Tastatur oder Sprachsteuerung, möglich sein muss. So können Menschen mit motorischen Einschränkungen die Webseite genauso nutzen wie Menschen ohne diese Einschränkungen.

Verständlichkeit bedeutet, dass die Informationen und die Bedienung der Benutzeroberfläche klar und verständlich sein müssen. Dies schließt die Verwendung von einfacher Sprache, klaren Anweisungen und einer logischen Struktur der Inhalte ein. Dadurch werden auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen in die Lage versetzt, die Webseite zu nutzen.

Robustheit bedeutet, dass die Inhalte so robust gestaltet sein müssen, dass sie von einer breiten Auswahl an Benutzeragenten, einschließlich assistierender Technologien, zuverlässig interpretiert werden können. Dies stellt sicher, dass die Webseite auch in Zukunft und auf verschiedenen Geräten und Plattformen zugänglich bleibt.

Barrieren erkennen und verstehen

Um eine barrierefreie Website zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Arten von Barrieren zu erkennen und zu verstehen, die Nutzer mit Behinderungen erleben können. Menschen mit Sehbehinderungen benötigen beispielsweise Webseiten, die Informationen mit hohem Kontrast darstellen, angemessen große Texte und deskriptive Alternativtexte für Bilder bieten.

Für Nutzer mit eingeschränkter körperlicher Mobilität sollten Webseiten gut zugängliche, klickbare Elemente bieten und über Tastatur- oder sprachgesteuerte Navigationsfähigkeiten verfügen. Dies ermöglicht es diesen Nutzern, die Webseite ohne Maus zu bedienen und trotzdem auf alle Funktionen zugreifen zu können.

Audioinhalte sollten alternativ in Textform angeboten werden, um Menschen mit Hörbehinderungen entgegenzukommen. Dies schließt Untertitel für Videos und Transkripte für Audioinhalte ein, sodass diese Nutzergruppen die Informationen ebenfalls nutzen können. Zusätzlich können Screen Reader dabei helfen, den Text für Menschen mit Sehbehinderungen zugänglich zu machen.

Auch kognitive Barrieren sollten im Webdesign berücksichtigt werden, indem die Inhaltsstruktur vereinfacht und klare Anweisungen bereitgestellt werden. Technische Barrieren, wie die Voraussetzung eines bestimmten Browsers oder dessen Version, die Nutzung von Javascript, Flash und lange Ladezeiten, sollten vermieden werden, um die Barrierefreiheit zu erhöhen.

Rechtliche Rahmenbedingungen in Österreich

In Österreich gibt es mehrere Gesetze, die die Barrierefreiheit im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich regeln. Das Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) definiert die Rahmenbedingungen für Barrierefreiheit im Bereich der Bundesverwaltung sowie den Zugang zu öffentlichen Gütern und Dienstleistungen. Gemäß dem Web-Zugänglichkeits-Gesetz (WZG) muss die Republik Österreich ihre Internetauftritte und mobilen Anwendungen nach internationalen Standards für Barrierefreiheit zugänglich gestalten.

Das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) stellt darüber hinaus Anforderungen zur Barrierefreiheit im privatwirtschaftlichen Bereich, insbesondere im E-Commerce. Unternehmen sind aufgefordert, ihre Webseiten gemäß den Definitionen von Barrierefreiheit im § 6 Abs 5 BGStG zu gestalten, um eine selbstständige Nutzung durch Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten. Betroffene von Diskriminierung können zivilrechtliche Schadenersatzansprüche geltend machen und müssen vor einer Klage ein Schlichtungsverfahren durchlaufen.

Die WCAG 2.1 legen die Mindestanforderungen an Barrierefreiheit fest, die für Websites und mobile Anwendungen relevant sind. Verbände haben die Möglichkeit, Verbandsklagen gegen große Kapitalgesellschaften zur Unterlassung oder Beseitigung von Diskriminierungen im Zusammenhang mit Barrierefreiheit einzureichen.

Techniken für mehr Barrierefreiheit

Um die Barrierefreiheit einer Webseite zu verbessern, gibt es verschiedene Techniken, die angewendet werden können. Ein ausreichender Kontrast auf Webseiten ist essenziell, um sicherzustellen, dass alle Inhalte deutlich wahrgenommen werden können. Dies ist besonders wichtig für Menschen mit Sehbehinderungen. Eine Alternative in Form einer HTML-Tabelle kann die Nutzung von Diagrammen und Infografiken erleichtern.

Die Webseite sollte vollständig ohne Maus nutzbar sein und die Navigation konsistent gestaltet werden. Dies kann durch die Verwendung klarer Links, die Navigierbarkeit mittels Tabulator-Taste und eine sichtbare Hervorhebung bei der Selektion erreicht werden.

Eine korrekte Hierarchie und Strukturierung mit HTML5-Tags sowie das Bereitstellen von beschreibenden Alt-Texten für Bilder tragen dazu bei, dass Webinhalte von Screenreadern korrekt interpretiert werden können. Um technische Barrieren zu vermeiden, sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden:

  • Beschränkungen durch spezifische Browser sollten vermieden werden

  • Die Verwendung von JavaScript und Flash sollte minimiert werden

  • Eine optimale Ladegeschwindigkeit sollte sichergestellt werden.

Designstrategien für alle Nutzergruppen

Ein barrierefreies Webdesign muss sich an die Bedürfnisse aller Nutzergruppen anpassen. Dazu gehört auch die Anpassung an mobile Endgeräte, die eine verbesserte Nutzungserfahrung für alle Nutzergruppen bietet. Webseiten können Funktionen bieten, die es Nutzern ermöglichen, Zugänglichkeitserweiterungen zu aktivieren und somit gleichberechtigten Zugang zu allen Funktionen und Eigenschaften der Website zu haben.

Die Anwendung von Leichter Sprache mit einfachen Worten und kurzen Sätzen kann Barrieren für Nutzer mit kognitiven Einschränkungen und sprachlichen Schwierigkeiten reduzieren. Dies wird durch klare Anweisungen und eine logische Struktur der Inhalte unterstützt.

Die Integration von Barrierefreiheit in den Entwicklungsprozess von Webprojekten kann die Interaktion und Vernetzung für eine breite Nutzerbasis erleichtern.

Fallstudien: Erfolgreiche barrierefreie Websites

Einige Unternehmen haben bereits erfolgreich barrierefreie Webseiten umgesetzt und zeigen, wie barrierefreies Webdesign in der Praxis aussehen kann. Swisscom arbeitete beispielsweise mit Mimacom zusammen, um e-Services zu entwickeln, die digitale Lösungen wie die Rechnungsstellung und Webreporting berücksichtigen.

Eurowings hat eine zugängliche Webseite mit Funktionen wie einem steuerbaren Slider realisiert, die den WCAG-Anforderungen entsprechen. Wise hat ein globales und inklusives Designsystem entwickelt und dabei besonderen Wert auf ein zugängliches Farbsystem gelegt.

Diese Beispiele zeigen, wie barrierefreie Websitefunktionen den Zugang zu digitalen Inhalten erleichtern und es Nutzern ermöglichen, diese effizient zu nutzen. Sie unterstreichen auch, wie Unternehmen durch barrierefreies Webdesign ihr Image verbessern und ihren Service für eine breitere Nutzerbasis zugänglich machen.

Barrierefreiheit als Teil des Entwicklungsprozesses

Die Integration von Barrierefreiheit in den Entwicklungsprozess einer Webseite ist entscheidend, um sicherzustellen, dass alle Nutzer, unabhängig von eventuellen Einschränkungen, Webangebote vollständig nutzen können. Dies erfordert das Zusammenspiel von:

  • Webseiten-Content

  • Benutzeragenten

  • assistierender Technologie

  • den Fähigkeiten der Nutzer

  • der Fachkenntnis von Entwicklern/Redakteuren

  • spezifischer Autorensoftware

  • Evaluierungstools.

Ein kollaborativer Ansatz, bei dem Barrierefreiheit allumfassend gemacht wird, bedarf der Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen: top-down, von der Mitte nach außen und von unten nach oben. Dies fördert die Inklusion und stellt sicher, dass Barrierefreiheit ein integraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses bleibt.

Durch die frühzeitige Einbindung von Barrierefreiheit in den Entwicklungsprozess können Zugänglichkeitsprobleme bereits in der Planungsphase identifiziert und behoben werden. Dies spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern verbessert auch die Nutzererfahrung für alle.

Tools und Ressourcen für Webdesigner

Es gibt verschiedene Tools und Ressourcen, die Webdesigner bei der Überprüfung und Optimierung der Barrierefreiheit ihrer Webseiten unterstützen. Lighthouse, ein Tool innerhalb der Chrome Developer Tools, führt Barrierefreiheitstests durch und bietet dem Webdesigner eine direkte Rückmeldung zur Zugänglichkeit der geprüften Webseite.

Siteimprove ist ein automatisiertes Testwerkzeug, das einem Webdesigner hilft, die Einhaltung der Web Content Accessibility Guidelines zu prüfen und bietet dafür Optimierungsvorschläge an. Mithilfe der WAVE-Toolbar, die von WebAIM.org entwickelt wurde, können Webdesigner Zugänglichkeitsprobleme einer Website direkt in ihrem Browser über eine Symbolanzeige erfassen und analysieren.

Barrierefreiheit messen und testen

Zur Bewertung der Barrierefreiheit einer Website kann eine Kombination aus manuellen Tests und automatisierten Tools verwendet werden. Kontrast-Checker-Tools helfen dabei festzustellen, ob eine Website ausreichende Kontraste zwischen Vorder- und Hintergrundfarben hat, um Nutzern mit Farbsehschwächen gerecht zu werden.

Tools zur Grammatik-, Rechtschreib- und Stilanalyse können zur Überprüfung der Zugänglichkeit der Website-Sprache eingesetzt werden, um Texte für Leser mit Lesebeeinträchtigung einfach und klar zu gestalten. Sowohl automatisierte Tests als auch Nutzertests mit Menschen, die auf assistive Technologien angewiesen sind, sind Teil des Arbeitsprozesses, um Barrierefreiheitsbarrieren zu identifizieren und zu beheben.

Barrierefreiheit als fortlaufende Verpflichtung

Barrierefreies Webdesign ist keine einmalige Aufgabe, sondern eine fortlaufende Verpflichtung. Die stetige Überwachung und Aktualisierung von Webseiten ist notwendig, um Zugänglichkeitsprobleme zu identifizieren und zu beheben, sobald sie auftreten. Dies erfordert ein kontinuierliches Engagement und die Bereitschaft, in regelmäßigen Abständen Überprüfungen durchzuführen und Anpassungen vorzunehmen.

Das Nachrüsten von Inhalten zur Unterstützung von Barrierefreiheit kann zeitintensiv sein, was eine Herausforderung bei der Implementierung darstellt. Dennoch ist es eine notwendige Investition, um sicherzustellen, dass alle Nutzergruppen gleichberechtigt am digitalen Leben teilhaben können. Bedenken bezüglich des Zeit- und Kostenaufwands dürfen nicht als Ausrede dienen, die Umsetzung von Barrierefreiheit zu vernachlässigen.

Vorteile für Unternehmen und Organisationen

Barrierefreies Webdesign bringt zahlreiche Vorteile für Unternehmen und Organisationen mit sich. Es ermöglicht den Zugang für diverse Nutzergruppen wie Menschen mit Behinderungen, ältere Personen oder Nicht-Muttersprachler, was die Zielgruppe einer Webseite erweitert und somit die Kundenzufriedenheit erhöht. Durch die Implementierung von barrierefreiem Webdesign unterstreicht ein Unternehmen seine soziale Verantwortung und kann sein Image verbessern sowie einen Wettbewerbsvorteil erzielen.

Barrierefreie Webseiten zeichnen sich durch hohe technische Standards aus, was zu besserer Kompatibilität, schnellen Ladezeiten und niedrigeren Traffic-Kosten beiträgt. Die Nutzerfreundlichkeit wird durch einfache Bedienbarkeit und gute Orientierung zusätzlich gefördert. Die Anpassung an die Richtlinien zum barrierefreien Web kann zudem zu einer erhöhten Bekanntheit durch Präsenz in Vorträgen und zu einer Belohnung seitens Suchmaschinen führen, was die Auffindbarkeit der Webseite verbessert.

Integration von Barrierefreiheit in SEO und Marketing

Barrierefreies Webdesign und SEO gehen Hand in Hand. Valid code, der den Zugänglichkeitsrichtlinien entspricht, ermöglicht Suchmaschinen-Crawlern, Inhalte einfacher und vollständiger zu indizieren, was zu besseren Suchmaschinen-Rankings führen kann. Durch die Verwendung von semantischem Code und klarer Strukturierung in barrierefreien Webangeboten wird die Suchmaschinenoptimierung gefördert.

Barrierefreiheit im Webdesign ist nicht nur eine ethische Verpflichtung, sondern auch ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche SEO-Strategie, welche die digitale Sichtbarkeit von Unternehmen verbessert. Nutzerfreundlichkeit, ein wichtiger Rankingfaktor bei Suchmaschinen, wird durch barrierefreies Webdesign problemlos unterstützt.

Barrierefreie Websites, die mit einer positiven Benutzererfahrung (UX) verbunden sind, können zu einem Wettbewerbsvorteil in SEO führen. Eine barrierefreie Website verbessert das Benutzererlebnis für alle Besucher und kann dadurch zu höherem Engagement und einer besseren Platzierung in Suchergebnissen führen. Die Verwendung von alternativen Textbeschreibungen für Bilder, gut strukturierten Überschriften und Links sowie einer schnellen Ladezeit der Website hilft sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen, Inhalte besser zu finden und zu verstehen.

Zusammenfassung

Barrierefreies Webdesign ist ein essenzieller Bestandteil der digitalen Welt, der sicherstellt, dass jeder uneingeschränkt auf das Internet zugreifen kann. Von den Grundlagen und der Notwendigkeit über die Kernprinzipien und die Erkennung von Barrieren bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und technischen Strategien haben wir die wichtigsten Aspekte beleuchtet. Erfolgreiche Fallstudien zeigen, dass barrierefreie Webseiten nicht nur ethisch und rechtlich notwendig sind, sondern auch zahlreiche Vorteile für Unternehmen und Organisationen bieten.

Die Integration von Barrierefreiheit in den Entwicklungsprozess und die kontinuierliche Überwachung und Anpassung von Webseiten sind unerlässlich, um eine inklusive digitale Welt zu schaffen. Unternehmen, die barrierefreies Webdesign umsetzen, profitieren von einer erweiterten Zielgruppe, einem verbesserten Image und einer besseren Auffindbarkeit in Suchmaschinen. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, das Internet für alle zugänglich zu machen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist barrierefreies Webdesign?** **?

Barrierefreies Webdesign ist darauf ausgerichtet, dass alle Nutzer, unabhängig von Einschränkungen, auf Informationen und Funktionen einer Webseite zugreifen können. Es zielt auf uneingeschränkten Zugang für alle Nutzer ab.

Warum ist Barrierefreiheit im Web wichtig?** **?

Barrierefreiheit im Web ist wichtig, da sie die Inklusion fördert, die Usability verbessert und wirtschaftliche Vorteile bietet, indem sie die Zielgruppe erweitert. Daher ist es entscheidend, die Barrierefreiheit im Web zu gewährleisten.

Welche Kernprinzipien gibt es für barrierefreies Webdesign?** **?

Die Kernprinzipien für barrierefreies Webdesign sind Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit gemäß den WCAG 2.1-Richtlinien. Diese Prinzipien sind entscheidend, um eine barrierefreie Online-Umgebung zu schaffen.

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es in Österreich für Barrierefreiheit?** **?

In Österreich regeln Gesetze wie das BGStG, WZG und BaFG die Barrierefreiheit im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich und legen Anforderungen für barrierefreie Webangebote fest. Diese Gesetze schaffen rechtliche Rahmenbedingungen für Barrierefreiheit in Österreich.

Wie kann Barrierefreiheit die SEO und das Marketing verbessern?** **?

Barrierefreiheit ermöglicht Suchmaschinen-Crawlern, Inhalte einfacher und vollständiger zu indizieren, was zu besseren Suchmaschinen-Rankings führt. Dies kann die Sichtbarkeit und das Marketing Ihrer Website verbessern.

Heinrich Taitl

mein name ist heinrich taitl. als experte für barrierefreies digitales marketing mit über 35 jahren selbstständigkeit kenne ich die herausforderungen und bedürfnisse von unternehmern aus erster hand. ich betrachte stets die gesamtsituation eines unternehmens und erreiche durch pragmatische lösungen die vereinbarten ziele unserer klein- und mittelständischen kunden.

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